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Revit einzeln oder AEC Collection? Wo der Kipppunkt liegt

Liniendiagramm, in dem die Kosten für einzelne Autodesk-Lizenzen bei Licono von 69,95 Euro für ein Programm auf 279,80 Euro für vier steigen, während das Alle-Apps-Bündel bei 139,95 Euro pro Jahr bleibt; bei zwei Programmen ist es ein Unentschieden und ab drei ist das Bündel günstiger.

Die kurze Antwort zuerst, weil Sie deswegen hier sind: Wer ausschließlich Revit öffnet, fährt mit der Einzellizenz günstiger. Bei den Listenpreisen von Autodesk kippt die Rechnung ab dem zweiten Programm zugunsten der AEC Collection, bei unseren Preisen erst ab dem dritten. Und sobald mehrere Leute im Büro sitzen, entscheidet nicht der Rabatt, sondern die Frage, wer welches Programm tatsächlich täglich öffnet.

Diese Rechnung stellt Autodesk übrigens selbst auf. Auf der Seite der Architecture, Engineering & Construction Collection steht eine Vergleichstabelle mit drei Produkten, darunter eine Summe, daneben der Preis der Collection und dann ein Knopf mit einem Sparbetrag. Der Betrag stimmt sogar. Er beantwortet nur eine andere Frage als die, die Sie sich gerade stellen.

Was Autodesk vorrechnet

Am 8. August 2026 habe ich die deutsche Fassung dieser Seite geöffnet und die Zeilen abgeschrieben, so wie sie dort stehen. Es sind drei Produkte, und der Vergleich sieht so aus:

ProduktEinzeln pro Jahr
AutoCAD2.166 €
Revit3.106 €
Forma Site Design726 €
Summe der drei Einzellizenzen5.998 €
AEC Collection3.797 €
Differenz, die Autodesk als Ersparnis ausweist2.201 €
Quelle: Vergleichstabelle auf der deutschen Seite der Architecture, Engineering & Construction Collection, abgerufen am 8. August 2026.

2.201 € im Jahr sind kein Taschengeld, und wer die Tabelle so liest, wie sie gemeint ist, hat die Entscheidung nach zwanzig Sekunden getroffen. Genau das ist der Zweck einer solchen Tabelle. Nur steht darin eine Voraussetzung, die niemand ausspricht: Sie hätten alle drei Produkte auch wirklich einzeln gekauft.

Zur Mehrwertsteuer nur ein Satz, sonst überwuchert sie den ganzen Text: Autodesk zeigt den Collection-Betrag mit dem Zusatz „inkl. geschätzte MwSt.“, unsere Preise sind Endbeträge. Damit ist das Thema hier erledigt.

In der Kaufleiste steht neben dem Jahresbetrag außerdem 317 €/Monat. Ob dahinter ein eigenes Monatsabo steckt, sagt die Seite nicht dazu; rechnerisch ist es der Jahresbetrag durch zwölf, denn 3.797 geteilt durch 12 ergibt 316,4. Diese Division ist meine, nicht die von Autodesk. Wichtig ist sie trotzdem, weil viele Büros in Monatsbudgets denken und dann versehentlich zwei Zahlen addieren, die dasselbe meinen.

Die dritte Zeile heißt Forma Site Design

Über die ersten beiden Zeilen muss man nicht streiten. AutoCAD und Revit sind in einem Planungsbüro Werkzeuge, die täglich offen sind. Die dritte Zeile kostet 726 € im Jahr und heißt Forma Site Design, ein Werkzeug für die frühe Phase: Standort, Massenstudien, erste Volumen, bevor es überhaupt ein Modell gibt. Fragen Sie einmal einen Bauzeichner oder einen Tragwerksplaner, wann er das zuletzt geöffnet hat. In vielen Büros lautet die ehrliche Antwort: nie.

Ein Produkt, das Sie einzeln nie gekauft hätten, darf in einer Ersparnisrechnung nicht als vermiedene Ausgabe auftauchen. Nehmen Sie die Zeile heraus, dann bleibt Folgendes stehen: AutoCAD und Revit kosten einzeln zusammen 5.272 € im Jahr, die Collection kostet 3.797 €. Der Vorteil beträgt 1.475 € statt 2.201 €, also rund ein Drittel weniger als auf dem Knopf steht.

Das ist immer noch Geld. Es ist nur nicht das Geld, mit dem geworben wird, und die Differenz zwischen beiden Zahlen ist ungefähr der Betrag, den ein kleines Büro im Jahr für Fortbildung ausgibt. Wer eine Entscheidung über mehrere Jahre trifft, sollte mit der ersten Zahl rechnen, nicht mit der zweiten.

Nur Revit, sonst nichts

Der häufigste Fall ist gleichzeitig der einfachste. Jemand modelliert, plottet aus Revit heraus und braucht AutoCAD höchstens, um eine fremde DWG anzuschauen. Für diesen Menschen ist die Rechnung eine Subtraktion: Revit einzeln 3.106 €, die Collection 3.797 €, macht 691 € mehr im Jahr für acht Programme, die er nicht anfasst. Über drei Jahre ist es dreimal dieser Betrag für Symbole in der Taskleiste; diese Multiplikation ist meine eigene und setzt einen gleichbleibenden Preis voraus.

Wenn Sie an dieser Stelle wissen wollen, welche Wege es beim Revit-Preis sonst noch gibt, haben wir das in einem eigenen Text auseinandergenommen: was Revit kostet und wo man legal spart.

Dieselbe Frage mit unseren Preisen

Jetzt wird es interessant, denn bei uns liegen die Beträge in einer anderen Größenordnung, und dadurch verschiebt sich der Punkt, an dem das Paket gewinnt. Eine einzelne Autodesk-Lizenz kostet bei uns 69,95 € für ein Jahr, unser Paket Alle Apps 139,95 €.

Eines vorweg, damit niemand später überrascht wird: unser Paket heißt Alle Apps und ist nicht deckungsgleich mit der AEC Collection von Autodesk. Es ist die breitere Variante, in der neben den Bautiteln auch Inventor, Maya und Fusion stecken. Für die Frage „einzeln oder Paket“ ändert das nichts an der Arithmetik, für die Auswahl der Programme schon.

Was der Benutzer öffnetEinzellizenzenAlle AppsGünstiger ist
Nur Revit69,95 €139,95 €einzeln, um 70,00 €
Revit und AutoCAD139,90 €139,95 €Gleichstand, 0,05 €
Drei Programme209,85 €139,95 €Paket, um 69,90 €
Vier Programme279,80 €139,95 €Paket, um 139,85 €
Ein Benutzer, Laufzeit ein Jahr, unsere Preise als Endbeträge, Stand 8. August 2026.

Bei zwei Programmen liegen fünf Cent zwischen den beiden Wegen. Fünf Cent sind kein Argument, das ist ein Rundungsfehler. Entschieden wird diese Zeile also nicht über den Preis, sondern darüber, ob Sie zwei Lizenzen oder eine verwalten wollen. Erst beim dritten Programm kippt es eindeutig.

Und genau darin liegt der Unterschied, um den es in diesem Text geht: Bei Autodesk kippt die Rechnung beim zweiten Programm, bei uns beim dritten. Ein Schritt Unterschied klingt nach wenig, sortiert die Leute in einem Büro aber komplett anders ein, weil die meisten Kollegen genau zwei Programme öffnen.

Über drei Jahre verschiebt sich der Kipppunkt noch einmal

Bei einer Laufzeit von drei Jahren sehen die Zeilen anders aus. AutoCAD kostet bei uns über drei Jahre 129,95 €, die übrigen Einzeltitel 139,95 €, das Paket 239,95 €. Deshalb ist die Zeile mit zwei Programmen nicht einfach das Doppelte einer einzelnen.

Was der Benutzer öffnetEinzellizenzenAlle AppsGünstiger ist
Nur Revit139,95 €239,95 €einzeln, um 100,00 €
Revit und AutoCAD269,90 €239,95 €Paket, um 29,95 €
Drei Programme409,85 €239,95 €Paket, um 169,90 €
Ein Benutzer, Laufzeit drei Jahre, unsere Preise als Endbeträge (AutoCAD 129,95 €, andere Einzeltitel 139,95 €, Alle Apps 239,95 €), Stand 8. August 2026.

Bei drei Jahren gewinnt das Paket schon beim zweiten Programm, der Kipppunkt rutscht also einen Schritt nach vorne. Wer die Jahres- und die Dreijahrestabelle nebeneinanderlegt, sieht das Muster: Je länger die Laufzeit, desto früher lohnt sich das Paket.

Die Laufzeit ist damit selbst ein Rechenposten, und zwar ein zweischneidiger. Eine Jahreslizenz, die Sie nach fünf Monaten nicht mehr öffnen, ist pro genutztem Monat teuer. Eine Dreijahreslizenz, die bis zum letzten Tag läuft, verteilt ihren Betrag dagegen auf sechsunddreißig Monate. Die Frage vor dem Kauf lautet deshalb nicht „welche Laufzeit ist billiger“, sondern „benutze ich dieses Programm im dritten Jahr noch“. Bei Revit in einem Büro, das damit plant, ist die Antwort meist ja. Bei einem Programm, das Sie für ein einziges Projekt brauchen, eher nicht.

Zehn Arbeitsplätze, drei Wege, sie auszustatten

Bis hierhin ging es um eine Person. Büros bestehen selten aus einer Person, und dort wird die Frage erst richtig teuer. Nehmen wir zehn Leute, wie sie in einem mittelgroßen Planungsbüro sitzen: drei arbeiten in Revit und in AutoCAD, sieben öffnen nur AutoCAD. Drei Wege führen zum Ziel, und zwischen ihnen liegen Welten.

VarianteListenpreis AutodeskUnsere Preise
Alle zehn bekommen die Collection beziehungsweise das Paket37.970 €1.399,50 €
Alles einzeln lizenziert30.978 €909,35 €
Gemischt: dreimal Collection oder Paket, siebenmal nur AutoCAD26.553 €909,50 €
Abstand zwischen teuerster und günstigster Variante11.417 €490,15 €
Zehn Benutzer, davon drei mit Revit und AutoCAD und sieben nur mit AutoCAD, Beträge pro Jahr. Autodesk-Preise von der deutschen Collection-Seite, abgerufen am 8. August 2026; unsere Preise aus dem Shop, Stand 8. August 2026.

11.417 € im Jahr liegen bei den Listenpreisen zwischen dem bequemsten und dem sorgfältigsten Weg. Das ist ungefähr eine halbe Stelle. Und der bequeme Weg ist der, den Büros wählen, wenn niemand die Zeit hat, pro Person nachzusehen: allen dasselbe geben, damit die Verwaltung einfach bleibt.

Bei unseren Preisen sieht dieselbe Aufstellung anders aus. Der Abstand beträgt 490,15 €, und die gemischte Variante liegt fünfzehn Cent über der Variante „alles einzeln“, was praktisch bedeutet: Der Unterschied zwischen den beiden sorgfältigen Wegen ist verschwunden. Übrig bleibt eine einzige Regel, und die ist leicht zu merken: Geben Sie das Paket niemandem, der es nicht öffnet.

Rechnet Autodesk pro Benutzer oder pro Arbeitsplatz?

Pro Benutzer. Es steht wörtlich in der Kaufleiste: „3.797 €/Jahr für 1 Benutzer (jährliche Zahlung)“, abgerufen am 8. August 2026. Das klingt nach einer Formalie, entscheidet aber über die Aufstellung oben. Ein Rechner, an dem morgens die eine und nachmittags der andere Kollege sitzt, halbiert nichts. Und wenn ein Praktikant für drei Monate an einen freien Schreibtisch gesetzt wird, ist das keine Frage der Möbel, sondern eine Zeile in Ihrer Lizenzliste.

Wann Sie die Collection gerade nicht nehmen sollten

Es gibt eine Handvoll Situationen, in denen die Antwort ohne Taschenrechner feststeht:

  • Sie öffnen nur Revit. Dann zahlen Sie 691 € im Jahr für Programme, die Sie nicht starten.
  • Ihr zweites Programm ist eines, das Sie zweimal im Jahr für eine Visualisierung brauchen. Zweimal im Jahr ist kein Argument für eine Jahreslizenz, weder einzeln noch im Paket.
  • Sie planen die Lizenzen für Arbeitsplätze statt für Personen. Dann stimmt Ihre Aufstellung von Anfang an nicht.
  • Der Rabatt überzeugt Sie nur deshalb, weil Forma Site Design in der Summe steckt. Rechnen Sie ohne diese Zeile noch einmal nach.
  • Ihr Büro plant gar nicht in Revit.

Der letzte Punkt verdient in Deutschland mehr als einen Halbsatz, denn hier ist Revit nicht automatisch gesetzt. Allplan und Archicad sind in deutschen Büros verbreitet, und viele Kollegen planen komplett in einer dieser Umgebungen und brauchen Revit nur für ein einzelnes Projekt oder für einen Auftraggeber, der es verlangt. Für ein solches Büro ist die Collection die falsche Frage. Sie lohnt sich nur, wenn Sie innerhalb der Autodesk-Welt bleiben, weil sie ausschließlich Autodesk-Programme bündelt.

Wer halb in der Nemetschek-Welt zu Hause ist, macht deshalb eine ganz andere Rechnung: eine Revit-Lizenz für die eine Kollegin, die die Fremdmodelle bearbeitet, AutoCAD für den Rest, und den Austausch über IFC. Diese Aufstellung hat mit dem Rabatt auf der Autodesk-Seite überhaupt nichts zu tun. Wenn Sie unsicher sind, welche Titel bei Ihrer Arbeitsweise überhaupt in Frage kommen, hilft die Übersicht dazu, welche Autodesk-Software zu Ihnen passt.

Was die Collection nicht löst

Autodesks eigene Übersicht der enthaltenen Software nennt für Architekten am 8. August 2026 diese Programme: Revit, AutoCAD, Autodesk Forma, Forma Data Management, Navisworks Manage, Insight, 3ds Max, ReCap Pro und Autodesk Rendering. Neun Einträge für einen Preis, und auf den ersten Blick sieht das nach einem kompletten Büro aus.

Ein Detail am Rande, über das ich beim Nachprüfen gestolpert bin: Auf derselben Seite ändert sich diese Liste, sobald oben die Fachrichtung gewechselt wird. Für den Tiefbau erscheinen Civil 3D und InfraWorks, für die Tragwerksplanung Robot Structural Analysis Professional und Advance Steel, für die Gebäudetechnik Fabrication CADmep. Dieselbe Collection, derselbe Preis, aber je nach Reiter ein anderes Bild vor Augen. Wer die Seite überfliegt und sich merkt, was er gesehen hat, vergleicht am Ende zwei verschiedene Vorstellungen desselben Produkts.

Was in keiner dieser Listen steht, ist ein Produkt für die Zusammenarbeit zwischen Büros. Die gemeinsame Projektumgebung, in der Architektur, Tragwerksplanung und Gebäudetechnik an einem verbindlichen Modellstand arbeiten, heißt bei Autodesk BIM Collaborate Pro, und die kaufen Sie separat dazu. Die Collection gibt Ihnen die Werkzeuge zum Zeichnen und Modellieren, nicht die Plattform zum Austauschen. Einen Preis nenne ich hier bewusst nicht, weil ich ihn nicht selbst nachgeprüft habe.

Rechnerisch ist dieser Posten ein hübscher Sonderfall, denn er landet auf beiden Seiten des Vergleichs. Ob Sie einzeln kaufen oder die Collection nehmen: Wenn Sie die gemeinsame Umgebung brauchen, kommt sie in beiden Fällen obendrauf. Damit verschiebt sie den Kipppunkt nicht um einen Millimeter, das Budget dagegen erheblich. Genau deshalb sollte diese Entscheidung nie im selben Atemzug mit dem Collection-Rabatt fallen. Es sind zwei getrennte Fragen, und die eine wird gerne benutzt, um die andere zu beantworten.

Im deutschen Planungsalltag ist das mehr als eine Fußnote. Fachplaner sitzen in anderen Büros, arbeiten mit anderer Software und liefern zu anderen Terminen; der Austausch läuft über IFC und über eine gemeinsame Ablage, auf die sich alle Beteiligten am Anfang des Projekts geeinigt haben. Wer glaubt, die Collection erledige diesen Teil gleich mit, hat am Ende neun Programme lizenziert und die Koordination trotzdem noch vor sich.

Ist AutoCAD in der AEC Collection enthalten?

Ja, und genau deshalb geht Autodesks Rechnung überhaupt auf. AutoCAD ist mit 2.166 € im Jahr der zweitteuerste Posten der Vergleichstabelle, und wer AutoCAD und Revit beide braucht, hat damit den größten Teil des Collection-Preises schon in zwei Einzellizenzen stecken. Ob Sie wirklich beide brauchen, ist allerdings eine eigene Frage, und sie wird in Büros seltener gestellt, als es der Rechnung guttut. Wir haben sie in unserem Vergleich AutoCAD oder Revit, was Sie tatsächlich brauchen auseinandergenommen. Wenn Sie zuerst wissen wollen, wie der Preis von AutoCAD allein zustande kommt, steht das in was AutoCAD im Jahr kostet.

Warum unsere Beträge so weit darunter liegen

Diese Frage kommt an dieser Stelle immer, und sie ist berechtigt. Wir verkaufen gebrauchte Lizenzen, die innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums bereits mit Zustimmung des Herstellers verkauft worden sind. Der Europäische Gerichtshof hat den Weiterverkauf 2012 bestätigt: UsedSoft GmbH gegen Oracle International Corp., Rechtssache C-128/11, Urteil vom 3. Juli 2012. Eine solche Lizenz darf weitergegeben werden, ausdrücklich auch dann, wenn die Software heruntergeladen und nicht auf einem Datenträger geliefert wurde; der Erstkäufer muss sein eigenes Exemplar unbrauchbar machen. Wie dieses Urteil in der Praxis aussieht und worauf ein Käufer achten sollte, steht ausführlich in unserem Text über gebrauchte Software und das EuGH-Urteil.

In fünf Minuten selbst nachrechnen

Sie brauchen dafür kein Tabellenblatt mit Formeln, ein Blatt Papier reicht. Der Ablauf, der in jedem Büro funktioniert:

  1. Schreiben Sie jeden Menschen einzeln auf, nicht jeden Schreibtisch. Autodesk rechnet pro Benutzer, also tun Sie es auch.
  2. Notieren Sie hinter jedem Namen die Programme, die er in den letzten drei Monaten tatsächlich geöffnet hat. Fragen Sie die Leute, raten Sie nicht.
  3. Streichen Sie alles, was nur einmal vorkam. Ein Programm, das einmal im Quartal für zehn Minuten läuft, gehört nicht in die Jahresrechnung.
  4. Zählen Sie die verbleibenden Programme pro Person. Eins oder zwei bedeutet bei uns einzeln kaufen, ab drei das Paket. Bei den Listenpreisen von Autodesk verschiebt sich diese Grenze auf zwei.
  5. Rechnen Sie beide Summen für das ganze Büro aus, nicht nur für den Kollegen mit dem größten Bedarf. Die Aufteilung entscheidet, nicht der Extremfall.
  6. Prüfen Sie zum Schluss die Laufzeit: Wer die Programme sicher drei Jahre lang braucht, rechnet die Dreijahrestabelle noch einmal durch, weil sich der Kipppunkt dort verschiebt.

Und dann gibt es den Fall, in dem alle vier Tabellen dieses Textes danebenliegen: das Büro, das für einen Wettbewerb drei Monate lang seine Visualisierungen selbst macht und danach nie wieder. In der Aufstellung steht plötzlich ein drittes Programm, das die Rechnung Richtung Paket kippt, obwohl es nach dem Abgabetermin niemand mehr startet. Schreiben Sie solche Programme mit einem Datum dahinter auf eine eigene Zeile. Wenn die Antwort auf „und danach“ lautet „danach nie wieder“, ist die ehrlichere Frage nicht, ob Sie einzeln oder im Paket kaufen, sondern ob die Visualisierung nicht ohnehin bei jemandem liegt, der das jeden Tag macht.

Ein letzter Handgriff, der später Geld spart: Legen Sie das Ergebnis Ihrer Rechnung mit Datum in dieselbe Datei wie die Lizenzliste und setzen Sie sich zwei Wochen vor dem Verlängerungstermin eine Erinnerung. Menschen kommen und gehen, Projekte wechseln, die Aufteilung von heute stimmt in achtzehn Monaten nicht mehr. Der einzige Moment, in dem Sie die Entscheidung ohne zusätzliche Kosten korrigieren können, ist der vor der Verlängerung, und der geht in einem vollen Büro zuverlässig unter.

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